Schubkarre

Idee und Ausarbeitung Dodo Milz (Rieke) im Oktober 2005 mit Photoshop CS

Öffne eine neue Datei 800 x 600 Px und fülle mit beliebiger Farbe den Hintergrund.
Für das Rad ziehe mit dem Auswahlwerkzeug eine Ellipse in fester Größe
von 200 x 226 Px. Über die rechte Maustaste (Auswahl transformieren) drehst du die Ellipse um 32° Fülle auf neuer Ebene mit Farbe (bei mir immer 6D7990) und gib den Ebenenstil “Verlaufsüberlagerung” hinzu.

Eine neue Auswahlellipse, Größe 175 x 213 Px um -10° neigen und
auf neuer Ebene mit Farbe füllen.

Eine neue Auswahlellipse, Größe 126 x 152 Px um -12° neigen, in die Mitte der zuletzt angelegten Ebene verschieben und die Entf.-Taste drücken.
Eine neue Auswahlellipse, Größe 102 x 152 Px, um -14° neigen, wie in der Abbildung verschieben und auf der Ebene mit dem Verlauf die Entf.-Taste drücken.

Die blaue Ebene bekommt nun noch einen Ebenenstil. Dafür und für die folgenden Teile kannst du dir dieses Muster herunterladen. Es ist immer dasselbe Muster, aber in verschiedene Richtungen gedreht. Lege alle vier als Muster fest und verwende auch die vorgegebenen Namen: vertikal, horizontal, nachrechtsoben und nachlinksoben. Für das Rad habe ich “nachrechtsoben” genommen.

Da eine Struktur nur in Verbindung mit “abgeflachter Kante” möglich ist, stellst du dort die Größe auf 0.
Trotzdem bleibt noch eine kleine Kante sichtbar, die du so etwas mildern kannst:
Binde den Ebenenstil ein (Ebene unterhalb anlegen und auf der oberen Ebene Strg/E drücken) und gib jetzt einen “Schein nach innen”, normal in deiner Hauptfarbe (bei mir blau-6D7990).
Wenn dir das alles zu umständlich ist oder du sowieso rohes Holz schöner findest, kannst du natürlich auch die vier Muster für den Ebenenstil “Musterüberlagerung” benutzen. Übernimm dann aber auch die jeweils angegebenen Richtungen.
Ganz unten siehst du ein Bild, das so gearbeitet wurde.

Jetzt fehlt nur noch das Holzkreuz, dafür ziehst du mit dem Auswahlwerkzeug ein Rechteck in fester Größe von 32 x 148 Px auf, füllst auf neuer Ebene mit Farbe und fügst Ebenenstil “Struktur” (vertikal) wie vorher beschrieben hinzu (abgeflachte Kante Größe 0, Stil einbinden, Schein nach innen in deiner Hauptfarbe).
Markiere das Rechteck, wechsel zum Auswahlwerkzeug und verschiebe mit der Pfeiltaste nach rechts um 7 Px. Kehre die Auswahl um und dunkel die Leiste links mit dem Nachbelichter ab.

Neues Rechteck, Größe 166 x 32 Px, auf neuer Ebene füllen, Ebenenstil genau wie vorher (Muster horizontal). Markiere das Teil, wechsel zum Auswahlwerkzeug und verschiebe die Auswahl um 8 Px nach unten, kehre die Auswahl um und helle das Stück mit dem Abwedler auf.
Dieses Rechteck schiebst du unter das andere und markierst es. Geh auf die Ebene mit der vertikalen Leiste und radiere das abgebildete Stück weg. Als Radierwerkzeug ist ideal “hartes Quadrat 24 Px”.

Reduziere die beiden Ebenen auf eine, drehe das Kreuz um -46° und neige um -8°.
Nun kannst du das Kreuz zwischen den beiden Reifenebenen platzieren.

Ganz zufrieden bin ich noch nicht. Um den Eindruck zu vermitteln, dass das Kreuz mittig im Reifen eingelassen ist, musst du noch ein wenig tricksen. Rechts oben reicht es, die Leiste einfach im Schatten (Nachbelichter) verschwinden zu lassen, die beiden linken Verzapfungen kann man zum Glück nicht sehen, auch hier reicht ein wenig Schatten mit dem Nachbelichter.
Rechts unten musst du aber zunächst mit Hilfe einer Auswahlellipse etwas wegradieren und dann die Vertiefung, in die die Speiche eingelassen wurde, mit einem schwarzen Rechteck (Deckkraft 30%) andeuten. Auch bei diesem Teil habe ich noch mit Hilfe einer Auswahlellipse etwas radiert.

So, dieses Rad hat zumindest mich einige Nerven gekostet, deswegen reduziere ich jetzt ganz schnell – bevor es wieder auseinanderfällt – “sichtbare auf eine Ebene”, nachdem ich den Hintergrund unsichtbar gemacht habe.
Nun ziehst du im Formenebenenmodus folgende Pfade mit dem Rechteck-Werkzeug auf:

Alle Teile bekommen den Ebenenstil vom Rad, die beiden Schmalseiten erhalten das Strukturmuster “nachlinksoben” und die beiden anderen “nachrechtsoben”. Spiele ein wenig an den Einstellungen “Tiefe” und “Skalierung”, du kannst mit der Maus auf deinem Bild das Muster verschieben bis es dir gefällt.
Vergiss auch hier nicht, die Größe der abgeflachten Kante auf 0 zu stellen, den Ebenenstil einzubinden und anschließend den Schein nach innen zu geben.
Dann markierst du das jeweilige Teil, wechselst zum Auswahlwerkzeug und verschiebst die Auswahl etwas, um dann bei umgekehrter Auswahl die Kanten abzudunkeln oder aufzuhellen.
Richte dich dabei nach meiner Vorlage.

Bei dem aktiven Teil in meiner Abbildung habe ich zum Nachbelichten und Abwedeln wieder die Werkzeugspitze “hartes Quadrat” verwendet und unter Pinselform Winkel = -110° angegeben. Damit bekam ich die Ecke (dort, wo sich Abwedler und Nachbelichter treffen) korrekt hin.

Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Für die Griffe benutzt du das Pfadwerkzeug “abgerundetes Rechteck”, Radius 5 Px. Bring den Pfad zunächst über “frei transformieren Pfad” in die richtige Lage und zupfe dann die Ankerpunkte auf der rechten Seite zurecht. Die linke Seite sieht man später nicht.

Vergib den gleichen Ebenenstil wie vorher. Die Oberkante wird auch wie vorher beschrieben abgewedelt. Das fertige Teil duplizierst du und verschiebst es nach hinten.
Die Deichsel erstellst du aus der Rechteckform, gibst wieder den bekannten Ebenenstil und arbeitest die Kanten mit Nachbelichter und Abwedler heraus. Dupliziere das Teil und stelle es hinter die Karre.

Da es mir nicht gelingen wollte, die Deichsel unter die Karre, aber vor das Rad zu bekommen, habe ich die vordere Deichsel markiert und auf der Rad-Ebene die Entf.-Taste gedrückt.
Die kleine Stütze besteht aus der Rechteck-Pfadform, ich habe sie mit dem bekannten Ebenenstil bearbeitet (Muster vertikal), die Kanten oben und links nachbelichtet und dann erst das Teil passend gedreht.

Die Achse besteht aus einem abgerundetem Rechteck mit “Schein nach innen”, schwarz, weiches Licht.
Auch hierbei musst du, um es zwischen Rad und Deichsel zu bekommen, die vordere Deichsel markieren und auf der Achsen-Ebene löschen.

Ein paar Schrauben habe ich noch aus einer Ellipse mit “abgeflachter Kante nach innen” gemacht und diese viermal dupliziert.
Hier ist mal eine Ansicht in 80%-Größe, du kannst danach die Teile anordnen, vor allem in die richtige Reihenfolge bringen.

Falls die Karre schon lange im Garten verwittert, kannst du sie noch ein wenig nachbelichten. Einbinden solltest du die Teile nicht, damit du die Karre nach Herzenslust mit Blumen oder etwas ganz anderem bestücken kannst.

Und hier noch eine aus rohem Holz:

Über einen Kommentar – egal, ob Lob, Kritik oder Anregung – freue ich mich sehr!
Auch Fragen werden gern beantwortet – wenn ich kann!

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